Buchstapel auf einem Tisch.

Dienstag/14-tätig

Feministischer Lesekreis

Du liebst Literatur und hast Lust, gemeinsam mit anderen Frauen zu lesen und zu diskutieren? Dann lies doch mit uns zusammen! Wir treffen uns alle zwei Wochen zu literarischem und feministischem Austausch bei Tee und Kaffee.

Das Buch "Sie kam aus Mariupol" liegt auf einem Tisch

Aktuell lesen wir "Sie kam aus Mariupol" von Natascha Wodin.

Am 12. Juli um 17 Uhr besprechen wir den vierten und letzten Teil des Buches.

Ort / Zeit: Digital, jeden 2. Dienstag

Anmeldung: unter 069 / 920708-0 oder online.

Das Buch "Die Farben des Nachtfalters" liegt auf einem Tisch.

Im Feministischen Lesekreis haben wir in den letzten Wochen das Buch „Die Farben des Nachtfalters“ von Petina Gappah gelesen. Der Roman ist ein Brief der inhaftierten Protagonistin Memory. In diesem schildert sie reflexiv ihr Leben und ihre Erinnerungen, wie es dazu kommen konnte, dass sie des Mordes angeklagt und im Gefängnis Chikurubi in Simbabwe landen konnte. Juristische Einblicke in Machtverhältnisse in der Gefängnisstruktur, die Frage nach Frauensolidarität, eine Schilderung von Außenseitertum, Auswirkung des Kolonialismus auf den Alltag, viele popkulturelle Verweise und die Frage, wie viel Verlass auf die eigenen Erinnerungen ist, waren nur ein paar der Themen, die wir lebhaft diskutierten.

Eine Lesestimme aus dem Lesekreis:

„Ich finde den Roman spannend geschrieben und gut zu lesen.
Das Leben der Protagonistin Memory berührt mich sehr. Sie ist eine Albino-Frau in einer schwarzen Gesellschaft. Durch ihre wechselvolle und leidvolle Geschichte in der besonderen politischen und gesellschaftlichen Situation von Simbabwe mit Armut und Gewalt, Machtmissbrauch und Unterdrückung können wir die Menschen aus einigen afrikanischen Ländern und Kulturen besser kennen und verstehen lernen“.
- Ursula


 

Unsere thematische Diskussion zum Buch findest Du gebündelt auf einem Padlet.

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Das Buch "Aufbrechen" liegt auf einem Tisch.

Im Feministischen Lesekreis haben wir in den letzten Wochen das Buch „Aufbrechen“ von Tsitsi Dangarembga gelesen. Neben einer historischen Einbettung des Romans lag der Fokus in unseren Gesprächen vor allem auf den jeweiligen Beziehungen der Protagonist*innen.

Die Geschichte des Aufbrechens beschreibt die Emanzipationsgeschichte der Ich-Erzählerin Tambudzai und beschäftigt sich mit Fragen des sozialen Aufstiegs im kolonialen Rhodesien der 1970er Jahre und der schmerzhaften Erkenntnis, dass dieser auch Verlust und Verunsicherung bedeuten kann. Durch die wandelnde Sprache und den Brüchen der Erzählweise, angepasst an das jeweilige Alter von Tambudzai, erhalten Leser*innen einen direkten Einblick in die Beobachtungen und reflexiven Gedankengängen der Hauptprotagonistin.

Der erste Teil der Romantrilogie gefiel uns so gut, dass viele Teilnehmer*innen direkt das Buch „Überleben“ weiterlesen und sich auf den im Herbst erscheinenden Teil „Verleugnen" freuen.

Vielen Dank an den Orlanda Verlag für die Leseunterstützung. 


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  • Olivia Wenzel - 1000 Serpentinen Angst
  • Ronya Othmann - Die Sommer
  • Mieko Kawakami - Brüste und Eier
  • Mariana Leyk - Was man von hier aus sehen kann
  • Alena Schröder - Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
  • Mithu Sanyal - Identitti
  • Mia Kankimäki  - Dinge, die das Herz höher schlagen lassen
  • Deborah Feldman - Unorthodox
  • Leila Slimani - Das Land der Anderen
  • Lena Johannson - Die Malerin des Nordlichts