Sichtbar sein!

„Sichtbar sein!“ Unter diesem Motto haben wir Mechthild Nauck am Donnerstag, 28. August, verabschiedet. Nach dreißig Jahren im Evangelischen Regionalverband an unterschiedlichen Wirkungsorten ist Mechthild in den verdienten Ruhestand gegangen.

Sichtbar wurde Mechthilds Wirkungskreis durch die vielen, vielen Menschen, die den Abend genutzt haben, um sich von Mechthild zu verabschieden; und um sie mit Geschenken und guten Wünschen zu bedenken.

Zu einer regelrechten Abschieds-“Feier“ haben nicht nur die zahlreichen Gäste, Getränke und Grußworte (u. a. von unserer Arbeitsbereichsleitung Silvia Genz) beigetragen. Vor allem das Konzert mit TAYO hat den Abend abgerundet. Sie macht als Musikerin und Feministin, Autorin und Aktivistin auf künstlerische Weise Themen sichtbar, wie die Perspektiven von Sinti:zzi, Roma:nja und weitere mehr.

Mit einem Segen hat Frauen*pfarrerin Anne Daur-Lyrhammer Mechthild als Referentin aus dem EVA-Team verabschiedet. „Mechthild, du bist für EVA ein Segen“ Und was wir im EVA-Team an Mechthild schätzten und schätzen, könnt ihr folgend lesen:

„EVA-Tage können lang sein und nicht immer schaffe ich es, mir ein Mittagessen einzupacken oder schnell was zu besorgen. Mechthild, du hast oft wunderbare Gerichte in deiner Tupperdose dabei. Und du teilst immer als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt! Das ist ein Segen! Und deine Feigen-Tarte ist unfassbar gut!“

„Liebe Mechthild, es ist ein Segen, dass du immer wieder bei unseren Gesprächen zu politischen, feministischen und gesellschaftlichen Themen sofort einen Tipp hast, welches Buch oder welcher Podcast ich zu diesem Thema lesen oder hören kann.“

„Deine Erfahrung und deine Gelassenheit waren ein Segen für so manchen Verlauf unserer gemeinsamen Veranstaltungen.“

„Es war ein Segen, dass unsere Zusammenarbeit ein gemeinsamer Lernprozess war.“

„Mechthild, du warst ein Segen für das EVA und auch mich, weil du so großartige Führungen bezüglich jüdischer Stadtgeschichte organisiert hast. Das hat mir meine Lebens-Stadt noch einmal ganz anders nähergebracht und ich habe viel gelernt.“

„Manchmal klingelt es spontan an der EVA-Tür und eine Frau braucht dringend einen Flyer, einen Rat oder einfach nur kurz ein Gespräch. Und das passiert auch gerade dann, wenn ich eigentlich gerade gar keine Zeit habe. Liebe Mechthild, es ist ein Segen, wie oft du die Tür von EVA für alle Frauen* und Besucher weit geöffnet hast. Wie du spontan wahrnehmen kannst, was Menschen gerade brauchen und ihnen freundlich begegnest. Danke dafür!“

„Du bist ein Segen, weil du den Raum für Musik und damit Kommunikation jenseits der Worte geöffnet hast!“

„Liebe Mechthild, es ist ein Segen was, Du in Deinen EVA-Jahren alles organisiert und auf die Beine gestellt hast: vielfältige Veranstaltungen, wertvolle Kooperationen, tiefgehende Gesprächsrunden und laute Demonstrationen.“